„Bildung ohne Urheberrechtsverletzungen“

Die OER sind ein Baustein in der Schule. Sie unterstützen nur projektbasiertes Lernen ersetzen allerdings nicht den persönlichen Kontakt. Allerdings sind die OER eine individuelle Weise zur Unterrichtsgestaltung und können den Kindern bei einem sicheren Umgang mit dem Internet ermöglichen. Allerdings gibt es hier viele rechtliche Fragen die es zu beachten sind.
Hierbei beschäftigte ich mich noch ein mal intensiv mit dem Urheberrecht und den Nutzungsberechtigungen zum Unterrichten, basierend auf die Onlinepräsenz des heutigen Vortragenden Jöran Muuß-Merholz:

http://www.cc-your-edu.de

Sehr hilfreich finde ich für die Lehrenden und die zukünftigen Konzepte von online learning die links auf seiner Websites für die creative commons (kurz cc), die Material kennzeichnen, was weiterverwandt werden kann.
Hierbei werden unterschiedliche CC verwandt. Einige eignen sich besonders zur OER (freie Bildungsmaterialien) Kennzeichnung.

http://www.cc-your-edu.de/wp-content/uploads/2011/11/nutzung-cc-in-bildung.pdf
Nachteile bei den open education resorces ist die Filterung der Informationen, die dem Lehrenden unterliegt, im Gegensatz zu der Nutzung der vom Staat vorgeschriebenen Lehrbücher. Was allerdings unumstritten auch viele Vorteile bei der verantwortungsvollen Auswahl der Materialien des Lehrenden bietet. Allerdings verwies Jöran Muuß-Merholz auf spätere Probleme bei der möglichen kommerziellen Nutzung der OER der Bildungspolitik.

Neben den Nutzungslizenzen betreffend der schulischen Verwendung, stellt sich die Frage wie sich dies bei der Nutzung von Zitaten, Bildern und anderen Medien auf privaten Blogs gestaltet. Seitdem wir uns in diesem online Bereich bewegen, sind alle unsere Aktivitäten meist nicht privat. Dies sollte jeden von uns bewusst sein. Ich persönlich benutze nur noch selbst erstellte Medien für die Gestaltung meiner Internet-Präsenz, sowohl im Facebook als auch hier. Bei der Fragestellung mit dem connecting zwischen Lehrer und Schülern kann man auch hier zurückführen, dass es keine Privatsphäre in diesem Bereich mehr gibt. Wer sich in diesen Portalen bewegt muss einen verantwortungsvollen und sicheren Umgang mit dem jeweiligen System haben (Gruppen anlegen, Beiträge für bestimmte Betrachter sichtbar oder unsichtbar machen). Meiner Meinung nach bietet sich hierfür besonders GooglePlus an, da die klare Anlegung von Gruppen besonders intuitiv ist. Allerdings erreicht man die meisten Teenies doch noch über Facebook.
Ich persönlich bin mir nicht so sicher ob ein Lehrer nun wirklich in den socialmedia Kreisen der Schüler integriert sein muss. Ich finde es eigentlich ziemlich wichtig, dass Lehrer wissen wie diese Sachen funktionieren und ab wann es zu gravierenden Mobbing Attacken kommt. Allerdings denke ich auch dass Eltern sich auch in diesen Kreisen der Kinder bewegen müssten, immerhin obliegt die Verantwortung dieser Medien nicht allein den Lehren. Damit erübrigt sich für mich auch die Frage ob Eltern die Passwörter ihrer Kinder bis zum 18 Lebensjahr haben sollten oder nicht. Ich denke ab einem gewissen Alter nicht, abgesehen davon, dass ich ja auch ganz bewusst meiner Mutter bestimmte Online-Aktivitäten verheimlicht habe ohne eine Passwort darlegen zu müssen, bedenke wenn ich hätte dies tun müssen…..
Aber gerade eine parallele Anmeldung der Eltern ebenfalls bei facebook und eine Freundschaft als Bedingung stellen finde ich schon gerechtfertigt. Kann da  nur aus eigener Erfahrung sprechen, meine Mutter ist fast zeitgleich mit mir bei facebook aktiv geworden (eher durch Zufall, immerhin war ich ja schon 19 und hatte schon meine eigene Wohnung) und auch da habe ich manchmal zu hören bekommen, dass ich nicht unbedingt posten muss wo ich gerade bin und auf bestimmte Bilder verzichten soll. Ich fand ihre Hinweise ziemlich gut und sie waren ja auch zu meinem Selbstschutz. Wenn ich nicht will das meine Mutter bestimmte Sachen nicht von mir weis, will ich sicherlich auch nicht, dass mein Chef sie auf dem Tablett serviert bekommt. 🙂

Also um die Materialien um Internet zu nutzen, braucht man eine gute Kennzeichnung und das Hintergrundwissen zu den Verwendungsmöglichkeiten. Ich denke es wird schon einige Portale von Lehrern für Lehrern geben wo ordentlich geteilt und beratschlagt wird. Meiner Meinung nach sind die OER für die kommenden Lehrveranstaltung in Schule und Uni nicht unumgänglich aber sehr wünschenswert sowie die Vernetzung zwischen Schüler und Lehrer (denke bei Student und Lehrenden ist dies nicht mehr so notwendig).

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Ein Kommentar zu “„Bildung ohne Urheberrechtsverletzungen“

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